25. Januar 2022

Börsenprofi

Die Börsen im Überblick

Dax erholt sich in vorweihnachtlich ruhigem Handel weiter

Der Dax hat am Donnerstag seine Erholungsgewinne ausgebaut. Bis zur Mittagszeit stieg das deutsche Börsenbarometer bei dünnen Umsätzen um 0,46 Prozent auf 15.665,17 Punkte.

Der MDax legte gegen Mittag um 0,43 Prozent auf 34.772,68 Zähler zu. Seit seinem Rutsch dicht an die 15.000-Punkte-Marke am Montag hat der Dax damit fast schon wieder vier Prozent hinzugewonnen. 2021 ist der Dax bislang um rund 14 Prozent gestiegen.

Bevor am Nachmittag US-Konjunkturdaten den Märkten neue Impulse liefern dürften, standen zunächst ein paar Einzelwerte im Blick: Im Dax waren die Anteile des Autozulieferers Continental angesichts optimistischer Aussagen zum Schlussquartal Favorit mit plus 2,4 Prozent. Konzernchef Nikolai Setzer stellte in der «Wirtschaftswoche» ein Erreichen des oberen Endes der Gewinnmargenprognose in Aussicht. Im SDax profitierten von dieser Nachricht zudem die Aktien der Conti-Tochter Vitesco mit plus 2,1 Prozent.

Die Lufthansa-Papiere setzten sich an die Spitze im MDax mit plus 3,2 Prozent, Fraport gewannen 0,6 Prozent und MTU rückten im Dax um 2,1 Prozent vor. Aktien von Unternehmen aus dem Reisesektor oder solchen, die mit diesem in Verbindung stehen, erholten sich angesichts neuer Hoffnungen. Anleger setzen nun darauf, dass Infektionen mit Omikron vergleichsweise mild verlaufen.

United-Internet zählten mit minus 0,4 Prozent auf 34,83 Euro zu den Schlusslichtern im MDax. Vorstandschef Ralph Dommermuth stockte zwar wie erwartet seinen Anteil an dem Internetprovider auf über 50 Prozent auf, verzichtet aber auf ein zuvor erwogenes freiwilliges Erwerbsangebot für 17 Millionen United-Internet-Aktien zu einem Preis von 35 Euro je Stück.

Um 0,2 Prozent nach oben ging es im Index der mittelgroßen Werte für TAG Immobilien. Der Immobilienkonzern kauft mit Robyg den größten Wohnungsentwickler Polens für umgerechnet etwa 550 Millionen Euro.

Home24, die seit Montag nicht mehr im SDax vertreten sind, gewannen 3,8 Prozent. Der Online-Händler übernimmt die Deko-Handelskette Butlers, was von Marktexperten begrüßt wird.